Deutschlandtakt des Bundesverkehrsministerium unterstützt „Zug zum ZOB“

Das Bundesverkehrsministerium hat seine Pläne für die Neugestaltung des Bahnverkehrs in Deutschland vorgestellt. Unter dem Schlagwort „Deutschlandtakt“ soll das Bahnfahren pünktlicher, schneller und verlässlicher werden.

Die Pläne sehen für Flensburg und Umgebung vor (siehe dazu den Zielfahrplan für Norddeutschland):

  • Errichtung eines Fernbahnhofs in Flensburg-Weiche  für den Fernverkehr in Richtung Hamburg und Dänemark,
  • Errichtung von weiteren Haltestellen in Flensburg am ZOB sowie an der Exe für den beschleunigten Regionalverkehr in alle vier Himmelsrichtungen,
  • Verzicht auf den bisherigen Bahnhof,
  • Reaktivierung der Strecke Flensburg  Niebüll.

Die Pläne greifen somit erfreulicherweise die Kernforderungen unserer überparteilichen Interessengemeinschaft auf.

Unterstützung aus Dänemark

Die Region Sønderjylland macht uns in Flensburg etwas vor: Sie tritt geschlossen für eine stetige Verbesserung der Verkehrsinfrastruktur ein. Dazu gehört auch ein Fernbahnhof in Grenznähe, wie wir ihn für „Zug zum ZOB“ in Weiche vorgesehen haben.

In der neuen Ausgabe des Positionspapiers „Porten til Europa“ unterstrichen Sie diese Forderung mit dem Hintergrund, die Fahrzeit auf dem Jütlandkorridor von Aarhus nach Hamburg deutlich zu verkürzen. Auf Seite 13 und 17 geht es um dieses Thema.

P.S. Dänisch zu lesen ist viel leichter als man denkt 😉

 

 

 

Rückenwind für „Zug zum ZOB“

Die Bahnstruktur in und um Flensburg und damit auch unser Konzept „Zug zum ZOB“ rücken langsam, aber sicher wieder in die öffentliche Diskussion. Beleg dafür ist die zunehmende Berichterstattung zu diesem Thema.

Am 11.04. Flensborg Avis, u.a. zum dänischen Wunsch nach einem Fernbahnhof in Flensburg an der Jütlandroute zwischen Aarhus und Hamburg

Ebenfalls am 11.04. im Flensburger Tageblatt der Bericht darüber, dass die Trasse der Hafenbahn nicht entwidmet wird, wie die Stadt Flensburg es geplant hatte, um dort einen Radweg zu errichten.